20% Anstieg bei Gold jetzt möglich! Euro-Stabilität in Gefahr!

Marktkommentar von Chef Analyst Markus Blaschzok:

"Insbesondere aufgrund der katastrophalen Lage im Euroraum sowie der Euro-Rettungspolitik, welche die Deutschen über die Inflationssteuer kalt enteignet, ist es aktuell angebracht, in Edelmetalle zu investieren und zumindest einen guten Teil seines Vermögens mit Gold und Silber zu diversifizieren."

Seit drei Monaten korrigieren die Edelmetallpreise bereits, doch das zyklische Ende der Korrektur dürfte sich nun nähern. Gold notiert in einer Art Flaggen-Fortsetzungsformation weiterhin auf hohem Niveau, während der Silber-, Platin- und Palladiumpreis womöglich schon das Ende der Korrektur gesehen haben. Lediglich in US-Dollar gaben die Preise der Edelmetalle in den letzten Handelstagen unter einem stärkeren USD Index nach. Der schwächere Euro sorgte hingegen dafür, dass die Preise der Edelmetalle in der Gemeinschaftswährung unverändert blieben.

Der Goldpreis in Euro hält sich stark und könnte nun vor einer neuen Aufwärtsbewegung stehen.

Diese Entwicklung dürfte sich fortsetzen. Der Goldpreis in Euro hat bereits den mittelfristigen Abwärtstrend verlassen und ist nun kurz davor in den langfristigen Aufwärtstrend zurückzuspringen. Der vierjährige Bullenmarkt für Gold in Euro dürfte so intakt bleiben und eine Abwertung des Euros um 20% entspräche einem Anstieg des Goldpreises weit über dem letzten Verlaufshoch des Jahres 2016 mit einem Preisziel bei ca. 1.300 Euro je Feinunze. Sollte dem Goldpreis in US-Dollar auch noch der Sprung über die 1.365$ gelingen, so könnte das Preisziel für Gold in Euro sogar noch deutlich darüber liegen.

Gold in Euro befindet sich seit vier Jahren im Aufwärtstrend.

Insbesondere aufgrund der katastrophalen Lage im Euroraum sowie der Euro-Rettungspolitik, welche die Deutschen über die Inflationssteuer kalt enteignet, ist es aktuell angebracht, in Edelmetalle zu investieren und zumindest einen guten Teil seines Vermögens mit Gold und Silber zu diversifizieren.


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Eurostabilität in Gefahr – EZB hält an Politik fest

Die Sitzung der Europäischen Zentralbank am vergangenen Donnerstag enthüllte, dass sich die EZB um eine mögliche Abschwächung der Konjunktur sorgt und so ein Ende der Anleihekäufe, geschweige denn die Anhebung der Zinsen, weiterhin scheut. Die jüngsten Konjunkturdaten für die Eurozone fielen unerwartet schwach aus und natürlich werden der Handelsstreit sowie eine Zunahme des Protektionismus dafür verantwortlich gemacht. In Wirklichkeit neigt sich der Konjunkturzyklus, der durch massives Gelddrucken und künstlich niedrige Zinsen schon fast eine Dekade andauert, seinem konsequent logischen Ende zu.

Den Notenbankern bleiben nur zwei Möglichkeiten, nachdem sie die Weltwirtschaftskrise und das Ende des Kreditgeldsystems um zehn Jahre verzögert haben. Entweder beendet man die Anleihekäufe und lässt einen deflationären Crash zu – wobei es die Europäische Währungsunion bei explodierenden Zinsen zerreißen wird, was letztlich auch das Ende der EZB sein wird – oder man versucht alternativ das EU-Projekt zu stabilisieren und zu retten, indem man weiter Schulden aufkauft, Zinsen niedrig hält und diese erst mit einem Ausarten der offiziellen Inflation langsam ansteigen lässt.

Dass die Bürokraten in der EU nicht an ihrem eigenen Stuhl sägen werden und man den Weg der weiteren EU-Rettung auf Steuerzahlerkosten gehen wird, drückte Draghi unmissverständlich aus als er sagte: „Ein großes Ausmaß an geldpolitischen Stimulus ist immer noch erforderlich.“ Die Leitzinsen sollen noch für längere Zeit – und weit über das geplante Ende der Anleihekäufe hinaus – auf dem aktuellen Niveau bleiben. Selbst ein komplettes Ende der Anleihekäufe Ende September ist fraglich.

Im Hinblick auf die historisch einmalig bullische Positionierung am Terminmarkt, dürfte die Masse der Spekulanten nicht mit dieser Entwicklung gerechnet haben. Zu stark sind der Glaube und die Propaganda einer starken zentralistischen EU und das Vertrauen in die Bürokratie. Unsere Prognose zur weiteren Geldpolitik der USA und der EU ist seit fast zwei Jahren unverändert und wir behielten bisher Recht. Die Masse der Ökonomen sah damals keine Zinsanhebungen in den USA und stattdessen einen Exit aus der billigen Geldpolitik in der EU, wogegen wir uns einsam stellten und nun zwei Jahre später sagen können, dass wir mit dieser Vermutung richtig lagen.

Dass der Euro in den letzten beiden Jahren entgegen der fundamentalen Entwicklung und unserer Erwartung aufgrund extremer Spekulation so stark anstieg und der Dollar abverkauft wurde, steht hingegen auf einem anderen Blatt. Insbesondere der Euro erlebte im letzten Jahr eine historisch einmalig bullische Spekulation, der nun langsam die Luft auszugehen scheint. Wir gingen am langfristigen Abwärtstrend bei 1,25$ je Euro antizyklisch short und mittlerweile hat der Euro auch seinen mittelfristigen, einjährigen Aufwärtstrend gebrochen. Die vermeintlich sichere bullische Spekulation auf einen steigenden Euro könnte in den kommenden neun Monaten wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen, weshalb wir darin unsere große Chance auf riesige Gewinne sehen. Der Euro könnte um 20% zum US-Dollar abwerten, worauf letztlich auch der Gold- und Silberpreis in Euro sofort mit entsprechenden Preisanstiegen reagieren werden.

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