Bankgeheimnis ade! - Holt Euer Geld von der Bank -

Von Merlino Edelmetalle, am 14.07.2017:

Unser fast 400 Jahre altes Bankgeheimnis wurde am 25. Juni 2017, in einer „Nacht- und Nebelaktion endgültig abgeschafft !!!

Die Massenmedien setzten alles daran, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die sogenannte »Ehe für alle« zu lenken. Ein Gesetz, von dem weniger als 1% der Deutschen betroffen sind.

Andere Gesetze, die Millionen von Menschen in diesem Land in ihrem Alltag tangieren, gingen dabei völlig unter und wurden bewusst nicht aufgegriffen.

Das am gleichen Tag verabschiedete und verfassungsrechtlich äußerst bedenkliche »Netzdurchsetzungsgesetz« (NetzDG) wurde zumindest noch am Rande erwähnt.

Ganz von den Medien ignoriert wurde, dass der Bundesrat am 25. Juni 2017, mit dem von ihm genehmigten Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz (StUmgBG), das fast 400 Jahre währende Bankgeheimnis in Deutschland abgeschafft hat, was alle Bankkunden und damit quasi fast alle Bundesbürger betrifft.

Mit Artikel 1 Nummer 2 des StUmgBG wurde vollständig der bisherige § 30a der Abgabenordnung »Schutz von Bankkunden« gestrichen, dessen Absatz 1 die Finanzbehörden bislang mahnte, »bei der Ermittlung des Sachverhalts […] auf das Vertrauensverhältnis zwischen den Kreditinstituten und deren Kunden besonders Rücksicht zu nehmen.«

Die endgültige Abschaffung des Bankgeheimnisses trat sofort, am darauffolgenden Sonntag in Kraft.

Somit sind mit dem Wegfall des Passus »Schutz von Bankkunden« sämtliche Einschränkungen weggefallen, die dem Staat verbieten, Konten nicht »allgemein« überwachen zu dürfen. Tatsächlich hatten die Finanzbehörden aber schon seit 2005 Zugriff auf die Bankkonten der in Deutschland lebenden Bürgen.
Dieses sollte eigentlich nur in Ausnahmefällen angewendet werden, wenn etwa ein Verdacht auf Steuerhinterziehung vorliegt. Allerdings ist die Zahl massiv steigend, nicht nur weil der Kampf gegen den Terror als Begründung hinzu kam. Von rund 150.000 Kontoabfragen im Jahr 2013 verdoppelten sich diese bis zum Jahr 2016 bereits auf 300.000, und im ersten Halbjahr 2017 sind bereits mehr als 340.000 Abfragen beim Bundeszentralamt für Steuern eingegangen. Das sind 83% mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Freiheits- und Bürgerrechte in Deutschland werden dadurch mit den Füßen getreten.

Der FDP-Politiker Volker Wissing sah bereits vor einem Jahr ein »Indiz dafür, dass die Kontenabfrage nicht mehr ein Instrument im konkreten Verdachtsfall, sondern zu einem Standardinstrument der Behörden verkommen ist.« Der jetzt rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister urteilte: »Der Staat schnüffelt, was das Zeug hält«.

Die Finanzbeamten dürfen bereits seit 2006 voll elektronische Abfragen bei Banken vornehmen. Das Sozialamt, die Familienkasse, die Arbeitsagentur, die Bafög-Stelle und ähnliche dürfen das offiziell nicht, allerdings können diese Stellen das Finanzamt bitten, ihnen die Daten zu überlassen.

Die Ausweitung der Kontenabfragen und die endgültige Abschaffung des Bankgeheimnisses lassen nun die Schnüffelei auf den Konten von der Ausnahme zur Regel werden.

        1 Unze Silber Britannia1 Unze Gold Krügerrand 1 Unze Silber American Eagle

Die Meldevorschriften von Banken und Steuerzahlern werden durch dieses Gesetz massiv ausgeweitet!

Die Meldepflichten für Banken und Steuerzahler werden erheblich ausgeweitet. Die bereits ab dem kommenden Jahr zu erfüllenden Verpflichtungen der Banken gehen dabei weit über die bereits sehr umfassenden Erfassungs- und Meldevorschriften des bislang schon geltenden Geldwäschegesetzes (GWG) und des Finanzkonten-austauschgesetzes (FKAustG) hinaus.

Die Pflicht zur Legitimationsprüfung bei Banken, die bislang nur für Kontoinhaber oder verfügungsberechtigte Personen gegolten hat wird jetzt auch auf wirtschaftlich Berechtigte ausgeweitet. Die Steueridentifikations-nummer von Kontoinhabern, Verfügungsberechtigten und wirtschaftlich Berechtigten wird dazu in Zukunft wie ein Brandmal bei allen Bankaktivitäten erfasst und verknüpft.

Die Banken in Deutschland haften nun sogar für entgangene Steuern gegenüber dem Staat und können auf der Grundlage des neuen Gesetzes mit Bußgeldern von bis zu 200.000 Euro belegt werden.

In der Praxis wird das dazu führen, dass die Banken administrativ und steuerlich betrachtet, zu Außenstellen der Finanzämter werden.

Deutsche Banken verkommen dadurch zu komplett gläsernen Handlangern der Finanzämter.

Die Herstellung von Beziehungen deutscher Kunden zu Gesellschaften in Drittstaaten (§§ 138 ff. AO) unterliegen ab sofort der Meldepflicht.

Weiterhin werden neben der Aufhebung des steuerlichen Bankgeheimnisses nach § 30a AO bereits ein erweitertes Kontenabrufverfahren und ein Sammelauskunfts-verfahren diskutiert. Vermögensverhältnisse, Zahlungsströme und die gesamten wirtschaftlichen Aktivitäten sollen dadurch vollkommen transparent werden, sodass eine Steuerumgehung mittels einer Domizilgesellschaft im Ausland umgehend aufgedeckt wird.

Dieses Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz führt dazu, dass deutsche Bankkunden in der Praxis den Finanzämtern komplett ausgeliefert sind.

Die EU plant zudem bereits eine Meldepflicht für Anwälte und Steuerberater, also ein „Steuerberaterinformationsaustauschgesetz“.

Nachdem Banken über den Automatischen Informationsaustausch (AIA) sowie das Finanzkonteninformationsaustauschgesetz weltweit zu Handlangern der Regierungen und deren Finanzbehörden geworden sind, plant die EU diese Vorgehensweise jetzt auch bei Anwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern.

Das hat zur Folge, dass diese Berufsgruppen verpflichtet werden, bei Kenntnis von steuerlichen Verstößen, ihre eigenen Mandanten, an die Finanzbehörden auszuliefern!

Weitere Schritte, wie die weitere Absenkung der Bargeldobergrenze, Bargeldabschaffung, usw. sind in greifbarer Nähe, um damit die Freiheits- und Grundrechte der Bürger weiter zu beschneiden und letztendlich die völlige Kontrolle über den gesamten Geldverkehr aller Bürger zu bekommen.

Es ist nicht mehr von der Hand zu weisen, dass mittlerweile alle Vermögenswerte der Deutschen Bürgen, wie Bankguthaben, Lebensversicherungsguthaben, Investmentguthaben, usw. ganz einfach per Knopfdruck abgerufen werden können.

Was ist zu tun?

Holen Sie alles „überflüssige“ Geld von den Banken!

Vergolden Sie ihre Papieranlagen!

Schaffen Sie sich ein Bankstandbein im Ausland!

Verlagern Sie ihre Investmentanlagen ins Ausland!

Usw.

Vermögensschutz mit Gold und Silber!

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