»$ 20.000 für Gold ist vermutlich sehr wenig«

Interview mit Stephen Leeb, vom 28.02.2016

Unterm Strich schlussfolgert der Finanz-Experte:

»Was wir bei Gold erleben werden, ist der größte Bullenmarkt, den jemals irgendjemand in seinem Leben erlebt hat.«

Stephen Leeb: »$ 20.000 für Gold ist vermutlich sehr wenig«

Leeb sagt, dass eine Anlage-Klasse seit Jahresbeginn überhaupt keine Aufmerksamkeit erhalten habe und das seien Rohstoffe. Gold habe sich sehr gut entwickelt und dies sei nicht unbemerkt geblieben. Rohstoffe im Allgemeinen würden sich jedoch »sehr gut machen, trotz des Geredes um ein schwaches China, Deflation und das Ende der Welt.«

Silber sei seit seinem Tief Mitte Dezember um annähernd 10 % gestiegen. Eisenerz, »ein Rohstoff, von dem es mehr gibt, als wir jemals brauchen werden«, habe eine beeindruckende Rallye hingelegt. »Das Wachstum ist vermutlich erheblich stärker, als die Leute glauben.«, sagt Leeb.

Wenn man die gesamten vorhandenen Goldbestände, nicht nur in den Zentralbanken, sondern inklusive Privatbeständen, Schmuck, etc., als Zahl zusammenfasse und diese Menge mit dem aktuellen Goldpreis bewerte, dann ergäbe dies einen Gegenwert von nur $ 9 Billionen US-Dollar. »Wenn sich das nach viel anhört, das ist es nicht«, so Leeb, es sei ein »trivialer Betrag«. Wenn man die Vermögenswerte allein in den USA dagegen halte und von diesen auch nur 10 % in Gold gehalten werden würden, dann entspräche dies der gesamten weltweit vorhandenen Menge an Gold.

»Seit dem Beginn dieses Jahrhunderts, in den vergangenen 15 Jahren, ist Gold um irgendwas um die 350 % gestiegen.«, stellt der Finanzmarkt-Experte fest. Aktien seien dagegen nur 40 % gestiegen. Sowohl vor als auch nach der Finanzkrise sei Gold die Wertanlage mit der stärksten Performance gewesen.

Der Grund dafür sei gewesen, dass die Welt sich zum Beginn des Jahrhunderts verändert habe, sagt Leeb. Für die Zukunft werde etwas benötigt, in das die Menschen Vertrauen haben und Gold werde bereits seit 5.000 Jahren als Geld geschätzt und genutzt. Die Ägypter hätten Gold und Silber bereits als Geld verwendet. Und in Zeiten von Engpässen in allen Bereichen, die für die Weiterentwicklung einer Volkswirtschaft notwendig sind, sei es nicht möglich, Rohstoffe mit Papiergeld zu bezahlen. »Dafür muss man Gold haben.«, so Leeb.


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Er ist der Überzeugung, dass China genau zu diesem Zweck derart große Mengen an Gold angehäuft hat und seine Währung mit diesem Gold schlussendlich decken wird. Diese Rahmenbedingungen werden laut Leeb zum »letzten großen Bullenmarkt unserer Lebensspanne« führen.

In der Geschichte der USA fänden sich vier Perioden massiver Deflation, sagt Leeb. In den Jahren 1818 bis 1821 habe es Deflation gegeben und Gold habe 44 % an Kaufkraft gewonnen. 1837 bis 1843, nie nächste Deflations-Periode, habe Gold 54 % an Kaufkraft gewonnen. 1873 bis 1896 habe es eine lang anhaltende Deflation gegeben und Gold habe in diesem Zeitraum 72 % an Kaufkraft gewonnen und letztlich 1930 bis 1933, die “Große Depression“, habe Gold einen Kaufkraftgewinn von 10 % beschert.

Bezugnehmend auf seine vorherige Aussage, unterstreicht Leeb: »Nicht einmal für dieses Land gibt es genügend Gold, um eine minimale Nachfrage zu befriedigen. Ich glaube nicht, dass 10 %, einer Wertanlage mit der besten Performance der vergangenen 15 Jahre, viel ist.« Aber es gäbe nicht genügend Gold, um selbst eine derart minimale Nachfrage zu befriedigen, so der erfahrende Finanz-Manager. »Wenn ich von $ 20.000 für Gold spreche – und ich weiß, das hört sich verrückt an -, dann ist das vermutlich sehr wenig.«

China kaufe Gold in enormem Ausmaß und es sei wahrscheinlich, dass China seine Landeswährung mit Gold decken werde. »China sagt seinen Bürgern: “Kauft Gold!“«, sagt Leeb und es gäbe nur zwei Dinge, die man diesbezüglich über China wissen müsse. Zum einen ermutige China seine Bevölkerung Gold zu kaufen, Gold zu besitzen und zum anderen sei China in den vergangenen 5 Jahren der größte Goldproduzent gewesen und dies, obwohl bei der Goldproduktion effektiv Geld verloren wurde.

Wenn ein Land bei der Gold-Produktion Geld verliere und seiner Bevölkerung sage, sie solle Gold kaufen, dann gäbe es nur einen Grund dafür: »Die wissen, dass es steigen wird und zwar gewaltig.«, stellt Leeb fest.

Unterm Strich schlussfolgert der Finanz-Experte:

»Was wir bei Gold erleben werden, ist der größte Bullenmarkt, den jemals irgendjemand in seinem Leben erlebt hat.«

Von N8chtwächter, am 02. März 2016

 

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