Weltweite Marktkernschmelze vor Jahresfrist

Gerald Celente, vom 01. Oktober 2015, bei N8wächter:

Angesichts der belegten Daten eines weltweiten Abschwungs und der Warnungen des IWF, bleiben wir bei unserer Voraussage, dass es vor Jahresfrist zu einer Kernschmelze an den Aktienmärkten kommen wird.

 

Gerald Celente: Weltweite Marktkernschmelze vor Jahresfrist
 
Der Sommer 2015 ist einer für die Rekordbücher der Finanzwelt. Seit der Shanghai Index Mitte Juni seine Talfahrt begann, haben die Aktienmärkte Prügel bezogen, die Rohstoffpreise sind abgestürzt und Währungen von rohstoffreichen Nationen und Schwellenmärkten haben alte Tiefststände getestet und neue erreicht. 

Während die Bedingungen sich verschlechterten, konzentrierte sich die Finanzwelt auf den 17. September, an dem das Federal Reserve Open Market Committee (FMOC) bekannt geben sollte, ob es die Zinsen zum ersten Mal seit 2006 erhöhen oder seine seit 2008 bestehende Nullzinspolitik fortsetzen würde. Als Reaktion auf die Entscheidung der FED die Zinsen nicht zu erhöhen, aufgrund der Bedenken, dass Chinas Wirtschaft sich weiter abschwächen könnte und die Weltwirtschaft so dem Risiko einer Rezession ausgesetzt ist, nahmen die Aktienmärkte, die Rohstoffen und Devisen ihren Abwärtstrend wieder auf.

Dann, nur eine Woche später, signalisierte FED-Chefin Janet Yellen bei einer Rede an der University of Massachusetts, dass die FED noch in diesem Jahr die Zinsen anzuheben gedenkt. Nach einem kurzem Anstieg setzten die weltweiten Aktienmärkte ihre Abwärtsspirale zusammen mit den Rohstoffen und Devisen fort. 


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Das Blutbad geht weiter, trotz der Propaganda

Folglich stürzten die Märkte dramatisch ab, als das FOMC Mitte September bekannt gab, dass es seine Nullzinspolitik fortsetzen werde. Dann, eine Woche später, als die FED-Chefin andeutete, dass die FED die kurzfristigen Zinsen anheben würde, ging es mit den Aktienmärkten weiter bergab, Rohstoffpreise fielen weiter und da 20 Devisenkurse Negativrekorde brachen, stürzten auch Währungen weiter ab.

Und das aus gutem Grund: Je höher die US-Zinsen steigen, umso mehr Sorgen machen sich Länder und Unternehmen bezüglich ihrer Möglichkeiten, die durch die ultraniedrigen Zinsen und das billige Geld aufgebaute massive Schuldenlast zurückzuzahlen, die den Kreditboom, die Aktienrückkäufe, die Übernahmeaktivitäten und den Bondmarkt-Rausch angeheizt hatten.

Daten belegen Abschwung

Die Entscheidung der FED vom 17. September, die Zinsen angesichts einer sich abschwächenden Weltwirtschaft nicht zu erhöhen, wird weiterhin von Daten unterstützt. Die japanische Regierung gab diese Woche beispielsweise bekannt, dass die Industrieproduktion im August, zum zweiten Mal in Folge, um 0,5 Prozent gefallen ist. Die Märkte in Tokio haben seit Ende Juni mehr als 16 Prozent eingebüßt – der größte Rückgang seit der Panik von 2008.

Insgesamt ist der All-Country-World-Index von MSCI seit 30. Juni um 11 Prozent gefallen; der schärfste Rückgang seit 2011, während sein Richtwert für die Schwellenmärkte in den vergangenen drei Monaten um 20 Prozent gefallen ist.

        

IWF warnt erneut vor bevorstehendem Aktienmarkt-Kernschmelze

Und angesichts der von $ 4 Billionen im Jahre 2004 auf $ 18 Billionen im Jahre 2014 aufgeblasenen Schulden von nicht dem Finanzmarkt angehörenden Unternehmen in Schwellenmärkten, warnte der Internationale Währungsfond ebenfalls in dieser Woche, dass “die Schwellenmärkte auf Notlagen bei Unternehmen und unregelmäßigen Pleiten infolge der Normalisierung der Geldpolitik in den Industrieländern“ vorbereitet sein sollten. Und gemäß dem Institute of International Finance haben Investoren im dritten Quartal $ 40 Milliarden aus den Schwellenmärkten abgezogen – mit dem höchsten Tempo, seit dem Höhepunkt der Panik von 2008.

Trend-Voraussage

Es wird erwartet, dass die FED im Dezember die Zinsen anhebt. Angesichts der belegten Daten eines weltweiten Abschwungs und der Warnungen des IWF, bleiben wir bei unserer Voraussage, dass es vor Jahresfrist zu einer Kernschmelze an den Aktienmärkten kommen wird.

Von N8wächter


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